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15. Februar 2010

Joris Kuger und Merle Grigo im Finale

Bei den Landesmeisterschaften der Judoka unter 17 Jahren starteten mit Merle Grigo, Joris Kuger und Ricardo Baret gleich drei Talente des Judo-Club Langenfeld um sich für die deutschen Einzelmeisterschaften zu qualifizieren.

Am Samstag ging Merle Grigo in ihrem ersten Jahr der Altersklasse U-17 in der Gewichtsklasse bis 40kg in Holzwickede auf die Wettkampffläche. In ihren Gruppenkämpfen besiegte sie Maren Bormann und Sandra Heckmann aus Gelsenkirchen klar mit einer vollen Wertung. Gegen Melina Pricken vom TV-Dellbrück verlief es etwas spannender – doch auch diese Kontrahentin wurde souverän mit einem halben Punkt besiegt. Im Halbfinale triumphierte Merle gegen Darleen Sturm aus Bottrop, auch diese Gegnerin wurde durch offensives und attraktives Angrfiffsjudo besiegt. Im Finale traf sie auf die starke Miriam Schneider vom JC-Hennef. Die Langenfelder Kämpferin setzte auch hier all ihr Können ein und forderte ihrer Gegnerin alles ab. Eine kleine Unachtsamkeit brachte die Entscheidung – Silber für Merle, die Qualifikation für die deutschen Meisterschaften Ende Februar am Nürburgring.

Am Sonntag kämpften dann Ricardo Baret in der Klasse bis 43kg und Joris Kuger bis 60kg. Problemlos zog Ricardo in die zweite Runde ein, hier besiegte er nach gut drei Minuten den Dortmunder Victor Krämer mit voller Wertung. Im Viertelfinale musste er sich Christian Orlowski aus Godesberg geschlagen geben und versuchte nun in der Hoffnungsrunde den dritten Platz zu erkämpfen. Phillip Stockel wurde schon nach acht Sekunden geworfen und Justin Knemüller aus Münster konnte den Langenfelder Judoka auch nicht stoppen. Im Kampf um die Bronzemedaille stand Ricardo nun mit Moritz Plafky vom JC-Hennef ein sehr erfahrener und starker Kontrahent gegenüber. Hier riskierte Ricardo alles um den Kampf schnell zu entscheiden, aber sein Gegner konterte einen Angriff und besiegte den Langenfelder mit vollem Punkt. Ein undankbarer aber guter fünfter Platz und ein Einsatz auf den der Trainer aufbauen kann.

Zum guten Schluss ging Joris Kuger in der Klasse bis 60kg auf die Matte, er ist im letzten Jahr dieser Altersklasse und kann mit zwei deutschen Meisterschaften und etlichen nationalen und internationalen Meisterschaften schon auf einen riesigen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Mit Anthony Zimmermann aus Burscheid kam direkt ein unangenehmer Gegner in Runde eins – der Kampf ging über die volle Kampfzeit von vier Minuten und Joris konnte seinen Kontrahenten immer gut kontrollieren. In der zweiten Runde siegte Joris sicher gegen Manuel Heck von der JG-Schloss-Neuhaus. Gegen Maurice Greco aus Mülheim brauchte der Langenfelder Judoka nur eine knappe Minute. Im Halbfinale besiegte er Maxime Junghänel aus Bonn nach dreieinhalb Minuten und stand im Finale. Die Qualifikation war gesichert, jetzt wollte er noch die Goldmedaille, aber sein Kontrahent war der sehr starke Dimitri Sokolovski aus Godesberg. Joris kämpfte, gut eingestellt von seinem Trainer, taktisch clever und setzte seinen Gegner immer wieder unter Druck. Schnelle, technisch saubere Angriffe zeigten Wirkung du so kam Joris dann auch zu Punkten. Die Führung verteidigte er konzentriert und sicherte sich die westdeutsche Meisterschaft in der Gewichtsklasse bis 60kg. Joris zählt auch in zwei Wochen mit zu den Favoriten bei den deutschen Meisterschaften – und in diesem Jahr will er unbedingt aufs Podest. Die Trainer und Verantwortlichen des Judo-Club Langenfeld drücken die Daumen.