T'ai Chi Chuan stammt ursprünglich aus den alten Heil- und Atemübungen der traditionellen chinesischen Medizin und ist eine Verbindung mit der fernöstlichen Kampfkunst eingegangen. Der Kampfkunstaspekt des T'ai Chi Chuan hat im 20. Jahrhundert zunehmend an Bedeutung verloren, wohingegen der Gesundheitsaspekt immer mehr in den Vordergrund gerückt ist. Das T'ai Chi Chuan ist ein sehr sorgfältig ausgearbeitetes heilgymnastisches System, das von erheblicher Gesundheitswirkung sein kann. So wird es - nicht nur im fernen Osten - als Therapie, insbesondere bei chronischen Erkrankungen, in vielen Kliniken verordnet und eingesetzt. Doch besonders die präventive Wirkungsweise macht das T'ai Chi Chuan so bedeutsam für gesundheitsbezogene Maßnahmen. Allein die Sensibilisierung für den eigenen Leib und für die eigene Bewegungsweise im T'ai Chi Chuan verhilft zu einem Körperempfinden, das Signale nun besser verstehen und deuten kann. Die Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System, auf Knochen, Knorpel, Bänder, Sehnen und Muskeln verhelfen dem regelmäßig und richtig geübten T'ai Chi Chuan zu seinem präventiven Gesundheitswert.
